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Arbeiten | Tibet (GSTF)

Gehör für Tibet zu Chinas Jubelfeier


Die Feierlichkeiten zum sechzigsten Gründungstag der Volksrepublik China nimmt die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft zum Anlass, an die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen des chinesischen Regimes gegenüber dem tibetischen Volk zu erinnern. Ein vom langjährigen Agenturpartner Euro RSCG Zürich dazu entwickeltes Zeitungsinserat zeigt die Flagge der tibetischen Exilregierung als ausgeblichenes Wäschestück – ein Symbol für das von der Auslöschung bedrohte tibetische Volk.

Tibet - Kulturelle Säuberung

 

Die Olympischen Spiele Pekings mit den Menschenrechten.


Die Aufgabe: Bewerbung Tibets an den Olympischen Spielen.
Die internationale Vereinigung tibetischer Organisationen versucht seit Jahren, auf die Menschenrechtsverletzungen Chinas aufmerksam zu machen. Mit der Vergabe der Olympischen Spiele an China ergab sich eine neue Möglichkeit, die Unterdrückung des tibetischen Volkes der Welt vor Augen zu halten. Die positive Demonstration des olympischen Geistes «Fairplay, Frieden und Völkerverständigung» soll im Vordergrund stehen. Daran glauben auch die Menschen Tibets und ihre Sportler. Deshalb formierten sich tibetische Athleten aus aller Welt zu einem Nationalteam (www.teamtibet.org) in der Hoffnung und im Sinne des olympischen Geistes, an den Spielen teilnehmen zu dürfen. Dieses Team bewarb sich beim Olympischen Komitee (IOC) offiziell um eine Teilnahme an den Sommerspielen in Peking. Die Kampagne sollte eine öffentliche Tibet-Debatte auslösen und eine weltweite Solidaritäts-Community aufbauen, die sich dafür einsetzt, dass Tibet an den Spielen teilnehmen darf.

Die Lösung: www.teamtibet.org und Crossmedialität als Grundvoraussetzung für die Dramatisierung eines Urteils. Die Kampagne wurde als mehrstufiger crossmedialer Prozess aufgebaut, innerhalb welchem der inhaltlichen zeitlichen Abstufung der Botschaft und der logischen Verknüpfung der verschiedenen Phasen Rechnung getragen wird.

Phase 1 Aktivierung:
Einerseits Aufbau des Teams und andererseits Motivierung der Öffentlichkeit zur Solidarität. Die Vernetzung dieser Aktivitäten mündet in einem offiziellen Antrag beim IOC zur Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking. Das Anliegen wird mit Anzeigen, Plakaten, Below-the-Line-Massnahmen sowie unzähligen Events begleitet. Die Plattform www.teamtibet.org dient dabei als zentrales Instrument, um vertiefte Informationen zur Aktion «Bring Tibet to the Olympic Games» zu erhalten. Der Schlusspunkt der Phase 1 ist eine friedliche Demonstration am 10. Dezember 2007 vor dem IOC in Lausanne.

Phase 2 Reaktion:
Die Bewerbung zur Teilnahme an den Olympischen Spielen wird vom IOC abgelehnt. Eine Folge-Kampagne (Die Spiele Pekings mit den Menschenrechten) wird lanciert, welche die Menschenrechtsverletzungen thematisiert und auf eindringliche Art und Weise aufgreift.

Phase 3 Spot mit Viralcharakter:
Als Abschluss der Kampagne wird ein Spot für die Menschrechte in Tibet im Internet verbreitet. Eine aufwühlende Darstellung der Menschenrechtsverletzungen, die in ihrer Direktheit nicht übersehen und vergessen werden kann. Damit soll erreicht werden, dass die Öffentlichkeit selbst aktiv wird und die Thematik um den Tibet-Konflikt aufgreift.

Cases - Crossmedia & Online - Free Tibet - Website 1
 

Cases - Crossmedia & Online - Free Tibet - Website 2
Website: Aktivierung, Welcome Page und Athleten-Porträt (Phase 1)
 

Cases - Crossmedia & Online - Free Tibet - Website 3
Support-Team Tibet Web Community und Registrierung (Phase 1)
 

Cases - Crossmedia & Online - Free Tibet - Anzeige Oliver Stone

Testimonial-Anzeige mit Oliver Stone (Phase 2)
 


Viral-Spot (Phase 3)
 


 


 


 
Jeweils links: Plakat Aktivierung (Phase 1)
Jeweils rechts:Reaktion auf den negativen Entscheid des IOC (Phase 2)
 

 

Cases - Crossmedia & Online - Free Tibet - Crossmediale Vernetzung
Crossmediale Vernetzung.
 

Das Resultat: weltweite Resonanz.
Die Kampagne stösst weltweit auf enorme Resonanz. Unzählige Medien berichten über die Kampagne. Zusätzlich zur internationalen medialen Abdeckung in der Presse und durch TV-Stationen erfuhr die Website www.teamtibet.org einen enormen Andrang an Besuchern. Nach Ankündigung der Aktion verzeichnete die Website in 5 Tagen bereits über 116’000 Besucher. Dank der viralen Verbreitung des Spots im Internet konnte eine stark vernetzte Online-Community mit rund 9000 Supportern aus 111 Ländern aufgebaut werden. Zahlreiche Weltprominente, darunter Star-Regisseur Oliver Stone, liessen sich von der Idee für die Kampagne überzeugen und einbinden.