Die Ballett-Koryphäe Heinz Spoerli liess sich von den Liebesschwüren des Komponisten Leos Janáček an seine Geliebte Kamila Stösslová zu einem Tanzwerk der Extraklasse inspirieren: «Lettres intimes» heisst seine Choreographie, welche nebst den «Sarcasms» von Hans van Manen und «In the upper room» von Twyla Tharp im Zürcher Opernhaus aufgeführt wurde. Die Inszenierung des Plakat-Sujets überliess Heinz Spoerli nach langer Zeit wieder Frank Bodin, aus dessen Feder das Logo des Zürcher Balletts stammt sowie Plakate wie das tanzende Eichhörnchen für den Nussknacker, das schweizweit für Furore sorgte und auch vom ADC vergoldet wurde. Frank Bodin liess es sich nicht nehmen, für das neue Sujet selbst den Stift beziehungsweise die Füllfeder in die Hand zu nehmen: In Anlehnung an das Leitmotiv des Liebesbriefs wurden für das Plakat zwei Füllfederhalter so arrangiert, dass sie an eine Ballerina auf Zehenspitzen erinnern.
